Was kostet der Pflegefall?

Immer wieder hören wir, wenn wir unseren Kunden erläutern, was ein Pflegefall finanziell für den Partner oder die Kinder bedeutet: „Ich bin doch gesetzlich pflegeversichert.“ Das ist meist richtig, aber: Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der anfallenden Pflegekosten.

Wieviel die Pflege kostet, stellt das statistische Bundesamt alle 2 Jahre fest – zuletzt für 2013:

monatlicher Eigenanteil in der

  • Pflegestufe III 815 € (34,5% von 2.365 € gesamten Pflegekosten)
  • Pflegestufe II 596 €  (31,8%  der Gesamtkosten)
  • Pflegestufe I  391 €  (27,7% der Gesamtkosten)

+ –>  Hinzukommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die von der Pflegeversicherung nicht übernommen werden. Diese betrugen im Durchschnitt in 2013 für Pflegeheimbewohner monatlich 651 € zzgl. Investitionskosten von ca. 400 €.

Trotz gesetzlicher Pflegeversicherung beträgt der Eigenanteil im  Pflegeheim damit monatlich in der Pflegestufe III 1.866 € – ohne Taschengeld.

Und dies sind nur durchschnittliche Beträge. In Hamburg beträgt der Eigenanteil im Pflegeheim ca. 1.600 € in der Pflegestufe I, 1.900 € in der Pflegestufe II bzw. 2.200 € in der Pflegestufe III.

Die Beträge können je nach Pflegeeinrichtung variieren.

Reicht die eigene Rente nicht aus, um die Kosten zu decken, muss zunächst das Vermögen aufgebraucht werden. Ist kein Vermögen vorhanden, übernimmt das Sozialamt die Kosten und nimmt dann die Kinder in die Pflicht.

Fazit:

Wer sein Vermögen und/oder seine Kinder schonen möchte, sollte eine private Pflegeversicherung abschließen.

 

Möchten Sie wissen, was das kostet?

 

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Transparenz und Provsionen

Die Vergütungen für den Abschluss eine Pflegeversicherung hängen von der Versicherungsart ab:

Im Bereich der Krankenversicherung beträgt die einmalige Provision zwischen dem 6- und 8-fachen des monatlichen Beitrages je nach Gesellschaft bzw. dem 2-fachen Monatsbeitrag für den geförderten Pflegetarif (Pflege-Bahr).

In der Pflegerentenversicherung beträgt die einmalige Vergütung zwischen 3,2% und 4,4% der Summe der Beiträge je nach Gesellschaft.

Zusätzlich wird eine jährliche Vergütung in Höhe von 1% bis 1,5% des Jahresbeitrages gezahlt.

 

 

 

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