Deshalb sollten Sie handeln! Ein Tropfen auf dem heißen Stein: Pflegereform

Die Pflegestärkungsgesetze I und II enthalten für die Betroffenen einige Verbesserungen, insbesondere was die Eingruppierung und Leistungen für Demenzkranke betrifft.

Doch die meisten Änderungen erweisen sich nur als Tropfen auf den heißen Stein:

  • So erhöhen sich die Beträge für die Pflege durch Angehörige zu Hause in der untersten Pflegestufe von bislang 123 auf 125 Euro monatlich, in der obersten Einstufung von 728 auf 901 Euro. Für die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes gibt es in den unteren Pflegegraden etwas mehr als bisher.
  • Die gesetzliche Pflegeversicherung bleibt auch nach der Reform nur eine „Teilkaskoversicherung“, die einen Teil der Kosten übernimmt. Der Großteil der Kosten muss von dem Pflegebedürftigen selbst oder seinen Angehörigen übernommen werden. Die Umstellung von 3 Pflegestufen auf 5 Pflegestufen erhöt die finanziellen Lücken in den jetzigen Pflegestufen I bis III. Im neuen Pflegegrad 2 (bisher Pflegestufe I) sinkt die Leistung in der stationären Pflege z.B. von 1.064 € auf 770 €.

Und dann ist da noch die Demografie-Falle: Auf immer mehr Pflegebedürftige kommen immer weniger Beitragszahler. Es besteht also die Gefahr, dass Leistungen eingefroren oder abgesenkt werden.

 

Schützen Sie Ihr Vermögen und das Einkommen Ihrer Kinder:

  • Wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht, um die verbleibenden Pflegekosten zu zahlen, muss Vermögen verwertet werden. Dazu gehört auch die eigene Immobilie, die dann ggf. verkauft werden muss. Wer Vermögen vererben möchte, kommt an einer privaten Pflegeversicherung als Vermögensschutz nicht vorbei.
  • Nicht nur als Schutz für das eigene Vermögen: Denn reicht das eigene Einkommen und Vermögen nicht aus, um die Pflegekosten zu decken, tritt zwar das Sozialamt in Vorleistung, dies holt sich das Geld aber von aus anrechenbaren Einkommen und Vermögen von Unterhaltspflichtigen zurück. Unterhaltspflichtig sind Ehepartner, Kinder und Schwiegerkinder. Möchten Sie Ihren Kindern die finanziellen Lasten Ihrer Pflege ersparen? Dann hilft nur eine private Pflegeversicherung.

 

Die private Pflegversicherung hat noch Zeit?

  • Pflege ist nicht nur ein Thema für Ältere. Immerhin sind 13% aller Pflegebedürftigen unter 60 Jahre alt. Unfälle oder schwere Krankheiten können in jedem Lebensalter zur Pflegebedürftigkeit führen. Rund 68.000 Kinder unter 15 Jahre sind pflegebedürftig und werden fast ausschließlich von den Eltern und Großeltern mit der Hilfe von Pflegediensten betreut. Dies bedeutet für die Eltern neben der psychischen Belastung auch eine extreme finanzielle Belastung.
  • Auch bei Abschluss einer Pflegeversicherung sind Gesundheitsfragen zu beantworten. Je früher ein Antrag gestellt wird umso höher ist die Wahrscheinlichkeit ohne Einschränkungen versichert zu werden.
  • Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter und der versicherten Leistung. Mit einem jungen Eintrittsalter sichern Sie sich auch eine günstigere Prämie.

 

Besonders wichtig für Frauen:

  • Besonders für Frauen ist eine private Pflegeversicherung wichtig: Statistisch wird jeder dritte Mann im Laufe seines Lebens zum Pflegefall und dann auch häufig von der Ehefrau gepflegt. Bei den Frauen ist es jede zweite und Frauen werden häufiger in Pflegeheimen untergebracht.
  • Aktuell werden 71% aller Pflegebedürftigen zu Hausen von der Familie gepflegt, überwiegend durch die Frau, Töchter, Schwiegertöchter, Enkelinnen, Schwestern – meist eben weiblich. Diese Pflege ist nicht nebenbei zu erledigen, insbesondere bei Demenz. Daher muss häufig die Berufstätigkeit eingeschränkt oder aufegegeben werden. Eine Statistik über die Anzahl der pflegenden Töchter, die Ihren Beruf aufgegeben haben, gibt es leider nicht. Nur das niedrige Pflegegeld für die so genannte Laienpflege entlastet lediglich geringfügig. Private Pflegeversicherungen unterscheiden nicht zwischen professioneller und Laienpflege.

Informieren Sie sich jetzt, wie günstig eine Pflegeversicherung zu haben ist. Fordern Sie unseren großen Preisl-/Leistungsvergleich unterschiedlicher Anbieter an:

WhatsAppTransparenz/Provisionen:   Sollten Sie über uns eine private Pflegeversicherung abschließen erhalten wir von der Versicherungsgesellschaft eine Provision. Diese fällt je nach Gesellschaft unterschiedlich aus. Mehr zu den Provisionen, die wir erhalten, lesen Sie hier.

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s