Einkommen: Vom Brutto bleibt wenig, vom Netto bleibt bei längerer Krankheit noch weniger

Dass von dem monatlichen Bruttoeinkünften häufig nicht sonderlich viel übrig bleibt, ist bekannt. Weniger bekannt ist dagegen, dass im Falle einer längeren Krankheit bei gesetzlich Krankenversicherten noch einmal weniger nachbleibt. Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben, fällt bei einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Krankheit im Anschluss an die 6-wöchige Lohnfortzahluung durch den Arbeitgeber das Krankengeld in der Regel deutlich geringer aus als das normale Nettoeinkommen. Am Beispiel eines monatlichen Gehalts von 3.000 € brutto zeigt dies eindrucksvoll eine Berechnung aus dem Verbraucherportal Finanztip:

Diese Lücke kann preisgünstig durch ein zusätzliches Krankentagegeld einer privaten Krannkenversicherung geschlossen werden. Eine private Krankenversicherung kann den Abschluss einer Versicherung aber von dem bisherigen Gesundheitszustand abhängig machen. Zuweilen kann daran das Zustandekommen dieser sinnvollen Versicherung scheitern. Wer in der Vergangenheit nicht ganz so gesund war, hat jetzt zwei Möglichkeiten, bei denen die Gesundheitsfragen weniger umfassend ausfallen oder sogar gänzlichentfallen:

Nur eine Gesundheitsfrage bei der Barmenia

Die Barmenia bietet in dem Tarif T42+ eine Absicherung bis 15 € tgl. mit nur einer Gesundheitsfrage – befristet bis zum 30.06.2018. Eine Gesundheitsfrage ist jedoch so nicht ganz richtig, denn diese eine Frage beinhaltet eigentlich 4 Fragen:

Besteht
– oder bestand in den letzten 5 Jahren eine der nachfolgend aufgelisteten Erkrankungen?
– derzeit eine Arbeitsunfähigkeit?
– Berufs-, Dienst- oder Erwerbsunfähigkeit oder wurde ein Antrag auf Leistungen gestellt?
– Pflegebedürftigkeit oder wurde ein Antrag auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflege-
versicherung gestellt?

Gänzlich ohne Gesundheitsfragen bei dem Münchener Verein

Alternativ bietet der Münchener Verein die Möglichkeit der Absicherung von bis zu 20 € täglich für gesetzlich Versicherte ohne Gesundheitsfragen. Mehr dazu in unserem Beitrag vom März 2016.

Sie möchten wissen, welches Einkommen Ihnen bei längerer Krankheit fehlt?

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